2. November bis 7. November 2021

43. Biberacher Filmfestspiele

Unsere Intendantin Nathalie Arnegger stellt sich vor

 

Liebe Vereinsmitglieder und Filmfest-Freunde,

 

die Stadt Biberach kenne ich schon lange, selbst meine eigene Vita hat damit zu tun. Wie? Das verrate ich Ihnen vielleicht später mal… das ist Dramaturgie.

 

Das vergangene Jahr hat jeden ganz individuell auf verschiedenen Ebenen getroffen und einiges heraufbeschworen. Ich muss Ihnen nicht erzählen, in welcher Situation die Welt gerade steckt. Wir gehen durch Täler. Umso wichtiger ist es, hinsichtlich der Zukunft nicht den Mut und den Schwung zu verlieren, sondern Visionen auch umzusetzen – gerade jetzt und trotzdem!

 

Jede Veränderung und jeder Aufbruch in Neuland erfordert Vertrauen in das Unabsehbare. Das gemeinsame Abenteuer beginnt, wo das Vertraute auf Neugier trifft. Wo der Schimmer hinter dem Horizont lockt. Was nun wichtig ist, sind positive Vibrations und Zuversicht.

 

Film, Musik, Kultur im Allgemeinen sind in der Lage, positive Energie in unser Leben zu spülen. Denen, die diese Leistung immer wieder für uns erbringen, die ihre Leidenschaft für das einsetzen, was uns gut tut, was uns Erkenntnisse bringt, und was uns alle durch schwierige Zeiten trägt, möchte ich auf den Biberacher Filmfestspielen weiterhin die Ehre erweisen und sie Ihnen, liebe Biberacherinnen und Biberachern, präsentieren.

 

Denn die Filmschaffenden mit ihren Geschichten, den Ideen vom Leben, der Magie, den Sichtweisen und dem ganz eigenen Spirit entführen und tragen uns über die Grenzen unseres Alltags hinaus.

Es ist ein Traum von mir, ein Filmfestival zu gestalten. Ich möchte mit neuen Impulsen die programmatische Vielfalt des Festivals stärken und den Dialog sowohl unter den Filmschaffenden als auch zum Publikum hin fördern. Ich habe einen hohen Anspruch an die künstlerische Qualität von Spiel- und Dokumentarfilmen, auch der Wissenstransfer durch Film und die Förderung des gegenseitigen Verständnisses sind wichtige Kriterien für mich.

 

Adrian Kutters Werk und seinem künstlerischen Footprint in der Region gebührt aller Respekt. Mit meinem ersten langen Kinodokumentarfilm „Zwei halbe Leben sind kein Ganzes” hat Adrian Kutter mich 2008 nach Biberach eingeladen. Schon damals war ich gerne hier. 2018 lud er mich in die Spielfilmjury ein und ich erlebte ein inspirierendes Filmfestival. Mit Leidenschaft, Mut und Entschlossenheit möchte ich das Erbe von Adrian Kutter und seiner Frau Helga Reichert nun weitertragen.

 

Mein Respekt gilt auch dem seit 2003 tätigen Verein der Biberacher Filmfestspiele e.V., in dem sich Menschen ehrenamtlich für das gesellschaftliche Leben ihrer Stadt engagieren und ihre Freizeit zum Wohle aller einsetzen. Allen voran Tobias Meinhold und Reinhard Brockof, sie haben mich freundlich willkommen geheißen.

 

Danken möchte ich auch der Stadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern, die das anfangs zarte Pflänzchen namens Filmfestspiele gehegt und gepflegt haben, damit es zu dem werden konnte, was es heute ist. Beeindruckt bin ich auch vom Sponsorenportfolio dieser Stadt, den Preisstifterinnen und -stiftern, die ein solches Festival ermöglichen.

 

Das Jahr 2020 war für die gesamte Film- und Festivalbranche ein schwieriges Jahr mit vielen Absagen, Einschränkungen und Verschiebungen. Auch das vor uns liegende Festival wird sicherlich nicht einfacher werden.

 

Dennoch ist es mir ein großes Anliegen, auch in diesem Jahr ein Präsenzfestival auf die Beine zu stellen, auf das Sie sich freuen und gespannt sein können.

 

Das Kino wurde tot gesagt, als das Fernsehen aufkam, dann wieder, als Video aufkam und erneut für gestorben erklärt, als die Streamingdienste wie Amazon oder Netflix aufkamen.

 

Nichts dergleichen stimmt, und auch die Pandemie wird es nicht schaffen. Denn Filmkultur braucht den gemeinsamen Raum, das gemeinsame Erleben, die Begegnung und den Diskurs. Kino als sozialer Ort kultureller Praxis hat gesellschaftliche Relevanz und wird hoffentlich bald wieder uneingeschränkt möglich sein.

Kino ist ein wesentlicher sozio-kultureller Klebstoff.

 

Nach meinem Schulabschluss in Ravensburg habe ich 15 Jahre in Berlin gelebt, dort nach meinem Studium gearbeitet und sowohl in Deutschland als auch im Ausland Filme produziert. Von 2013 bis 2017 lebte ich in Jordanien, wo ich für das Goethe Institut, die Robert-Bosch-Stiftung und für den DAAD tätig war.

 

Nun bin ich wieder zurück in meiner Heimat und freue mich auf das, was auf mich wartet. Ich bin gespannt darauf, Sie und Ihre Stadt näher kennenzulernen und mit Ihnen gemeinsam Filme zu genießen, die uns inspirieren. Denn, wenn ich an etwas glaube, dann daran, dass Geschichten die Welt verändern.

 

Herzlichst Ihre Nathalie Arnegger

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Bruno-Frey-Kulturpreis Sparte Film

Pressemitteilung

Bruno-Frey-Kulturpreis in der Kategorie Film

 

Wer ohne Begleitung spazieren geht, kommt in Begleitung vieler Gedanken zurück.

Möglicherweise spricht euch das Zitat des Lyrikers Ernst R. Hauschka an…? Vielleicht setzt ihr es direkt in die Tat um und lasst eurer Phantasie bei einem Spaziergang durch die Umgebung freien Lauf…? Dinge mal ganz anders zu sehen, die Schule und die Anforderungen des Berufslebens hinter sich lassen, kreativ werden und dabei Spaß haben…das ist das Leben!

Fantasie ist wichtiger denn Wissen, denn Wissen ist begrenzt!, sagte Albert Einstein…stimmt doch, oder?!

 

Und falls ihr dabei eine tolle Idee entwickelt, die ihr allein oder gemeinsam mit anderen in einen kurzen Film umsetzen möchtet, dann legt einfach los. Denn: Eine kreative Idee ist nur eine Idee, so lange daraus keine Taten folgen. Du musst handeln, sonst bist du nicht kreativ. (Glen Hoffherr)

Die Bruno-Frey-Stiftung hat es sich auf Wunsch des in Biberach geborenen Unternehmers zur Aufgabe gemacht, die musische und kulturelle Erziehung der Jugend im Landkreis Biberach zu fördern. Der Bruno-Frey-Filmpreis wird seit 2017 verliehen und vom Verein Biberacher Filmfestspiele e.V. organisiert.

 

Teilnehmen an dem mit 2.000 Euro dotierten Bruno-Frey-Filmpreis-Wettbewerb können Schulen, Vereine, Gruppen und Einzelpersonen die 2019, 2020 oder 2021 einen Film von einer Länge bis max. 20 Min. produziert haben, unter 30 Jahre alt und aus dem Landkreis Biberach sind.

 

Mit seinem Projekt kann man sich in ab sofort bis zum 11. Juli 2021 beim Verein Biberacher Filmfestspiele e.V. bewerben. Das Bewerbungsformular findet ihr hier.

 

Die Preisübergabe und Vorführung des Gewinnerfilms erfolgt im Rahmen der Veranstaltung „Sommerkino“ am Donnerstag, den 29.07.2021.

Das Genre der Filme ist frei! Falls ihr eine Inspirationsquelle wollt, gerne weiterlesen…

 

„Heimat – was bedeutet das für mich?“

„Das Ding aus der Zukunft“
„Das kleine Glück 2020“
Ein Fakedocumentary
Ein Musikvideo
Ein Videobrief an meine Kinder / Enkelkinder


Wir freuen uns über Einreichungen mittels Link zur Plattform, auf einem digitalen Speichermedium oder als DVD an folgende Adresse:

Biberacher Filmfestspiele e.V.

Geschäftsstelle
Waldseer Straße 3

88400 Biberach

info@biberacherfilmfestspiele.de

 

 

 

Unser Jubiläumsbuch ist ab sofort im Buchhandel erhältlich!

Es gibt viele schöne Bezeichnungen für Biberach. Eine der eindrucksvollsten stammt von dem großen Regisseur Volker Schlöndorff, der Biberach einmal das „Mekka des deutschen Films“ genannt hat. Seit 40 Jahren ist die Stadt alljährlich Anziehungspunkt für Filmschaffende und Cineasten, die sich hier treffen, um neue Filme mit einem Fachkundigen Publikum zu diskutieren, Freunden zu begegnen und um die Preisträger zu würdigen. Auf das engste verbunden ist der Erfolg der Biberacher Filmfestspiele mit der Person ihres Gründers und langjährigen Leiters Adrian Kutter, ohne dessen zahllose persönliche Kontakte in die Welt von Film und Fernsehen der Aufstieg Biberachs zum „Mekka des deutschen Films“ nicht möglich gewesen wäre. Das Buch zeichnet die Geschichte dieses besonderen Filmfestivals nach und gibt uns in rund 300 Bildern einen kleinen Eindruck davon, wieviele Filmstars hier bereits zu Besuch waren. 

 

Das Jubiläumsbuch gibt es für 17,80€.

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43. Biberacher Filmfestspiele
2. November – 7. November
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44. Biberacher Filmfestspiele
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Biberacher Filmfestspiele e.V.

Waldseer Strasse 3
88400 Biberach

Telefon:
07351 82 94 822
Fax:
07351 82 94 831
E-Mail:
info@biberacherfilmfestspiele.de

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle

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Andere Tage
Bitte fragen Sie einfach einen Termin an unter: info@biberacherfilmfestspiele.de
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