40. Biberacher Filmfestspiele

30. Oktober bis 4. November 2018

Eröffnung der 40. Biberacher Filmfestspiele

19:30 Uhr / Stadthalle Biberach
Die Biberacher Filmfestspiele beginnen auch dieses Jahr einen Tag früher und versprechen wieder ein interessantes, spannendes und unterhaltsames Programm. Die Filmfest-Eröffnung in der Stadthalle ist der offizielle Auftakt der 40. Biberacher Filmfestspiele. In einem unterhaltsamen Rahmen werden die Filmfestspiele feierlich eröffnet. Intendant Adrian Kutter führt in das Programm der Filmfestspiele ein und wird den Eröffnungsfilm vorstellen. Auch die „Macher“ des Eröffnungsfilms werden anwesend sein und freuen sich auf eine anschließende Publikumsdiskussion.

Eintritt 12 € / ermäßigt 10 €

PREISVERLEIHUNG der 40. Biberacher Filmfestspiele

19 Uhr / Stadthalle Biberach
Wer hat denn nun die begehrten „Biber“ gewonnen? Welchen Film haben die fünf Fachjurys und die Publikums- und Schülerjury zum Preisträger gewählt? Der spannende Abschluss der Filmfestspiele ist die Verleihung der Filmfest-Preise. Die Preisträger der 40. Biberacher Filmfestspiele werden in einem moderierten und unterhaltsamen Rahmen bekannt gegeben und vorgestellt. Im Anschluss an die Verleihung der Preise wird in lockerer Atmosphäre mit der Biberacher Live-Band Al Jovo in der Filmfest-Lounge in der Stadthalle weiter gefeiert.

Eintritt 12 € / ermäßigt 10 €

Drehbuchlesung Fassbinders LOLA

die letzte Road-To-40-Veranstaltung der Biberacher Filmfestspiele rückt immer näher und auch dieses mal gibt es einen ganz besonderen Leckerbissen aus der deutschen Filmgeschichte: Harry Bär und Axel Pape lesen das Drehbuch zu Fassbinders großem Leinwanderfolg “LOLA”. Thematisch passend zur 1968er Ausstellung, findet die Lesung in Kooperation mit dem Biberacher Museum statt.

Eintritt: 13,- Euro (10,- Euro Ermäßigt für Mitglieder des Biberacher Filmfestspiele e.V, Schüler & Studenten). Tickets sind nur an der Abendkasse erhältlich.

weitere Informationen zu LOLA finden Sie auf: http://www.lola-lesung.de

Goldener Biber 2017

Als bester Spielfilm des Festivals wurde der Film “Fremde Tochter” von Regisseur Stephan Lacant ausgezeichnet. Er bekam den großen Preis der Stadt Biberach, den Goldenen Biber und damit den mit 8.000 Euro höchstdotierten Preis. Obwohl man den Film nicht als Wohlfühlkino bezeichnen kann, hat er “mitten ins Herz getroffen” und wurde deshalb von der 5-Köpfigen Jury einstimmig ausgewählt. “Der Film ist kompromisslos erzählt, die Kameraarbeit ist virtuos. Die Schauspieler kommen einem näher als man vielleicht möchte.” so die begeisterte Jury.

Bester Fernsehfilm 2017

Den Biber für den besten Fernsehfilm bekommt “Die Notlüge” unter der Regie von Marie Kreutzer, die laut der Jury große Erzählfreude spüren lässt und ihre Figuren liebt. In dem Film geht es um eine Familienfeier, die wegen einer durch Rücksichtnahme entstandenen Notlüge komplett aus dem Ruder läuft. “Die Notlüge” war auch Eröffnungsfilm des 39. Biberacher Filmfestes und hat die Eröffnungsfeier mit seinem “Sinn für komödiantisches Timing” und mit seinen emotionalen Dialogen bereichert. Der Biber wurde von Jakob Pochlatko, dem Produzent des Films, entgegen genommen.
Der Preis ist gestiftet von Hans W. Geißendörfer und mit 3.000 € dotiert.

Bester Debüt-Spielfilm 2017

Der Debütspielfilm „Back for Good“ überzeugte die Fachjury, bestehend aus Robert Buchschwenter, Dr. Wladimir Ignatovski und Mareille Klein, vor allem durch “das gute Drehbuch, die unaufdringliche, präzise Inszenierung und die hervorragende Leistung von Kim Riedle und dem restlichen Ensemble”.
Der Preis ist gestiftet vom Landkreis Biberach und der OEW und mit 3.000 € dotiert.

Bester Dokumentarfilm 2017

Als die beste Dokumentation zeichnet die Jury „ALGO MIO – ARGENTINIENS GERAUBTE KINDER” von Jenny Hellmann und Regina Mennig aus. In der Dokumentation geht es um die innere Zerrissenheit der Protagonisten, die erst im Erwachsenenalter erfahren haben, dass Ihre Mutter nicht ihre leibliche Mutter ist und sie einem politischen Verbrechen zum Opfer gefallen sind. “Ein Blick auf die Wirklichkeit, der ohne politische Rücksichtnahme auskommt”.
Der Preis ist von gestiftet von Fa. LIEBHERR und mit 3.000 € dotiert.

Bester Mittellanger Spielfilm 2017

In unserer neuen Kategorie, den Mittellangen Spielfilmen, konnte sich der Film “Nadryw” von Katja Ginnow gegen seine Konkurrenz durchsetzen. Als “eine märchenhaft satirische Zeitreise in das Deutschland der frühen 90er Jahre” beschreibt die Jury den Film. Im Gegensatz zu dem “scheußlichen Filmtitel” gefiel ihnen der anarchistische Humor und die zahlreichen kreativen Ideen im Film, so die Begründung.
Der Preis ist gestiftet von DER Deutsches Reisebüro Biberach und mit 2.000 € dotiert.

Bester Kurzspielfilm 2017

Der Kurzfilmbiber geht an “Watu Wote” von Katja Benrath. Ihr knapp halbstündiger Spielfilm, mit dem sie bereits vor einigen Wochen in Los Angeles den goldenen Studentenoskar erhielt, erzählt eine wahre Begebenheit aus Kenia aus dem Jahr 2015, als bei einem Terroranschlag auf einen Bus eine kleine Gruppe Christen von Muslimen in Schutz genommen wurde. Am Besten gefallen den Jury Mitgliedern, dass in dem Film “menschliche Tugenden wie Courage, Solidarität und Mitgefühl gefeiert werden, die die Grenzen von Religion, Ideologie und Ressentiment überwinden können”.
Der Preis wurde von Feodora Frickert (Producer) stellvertretent für die Regiseurin Katja Benrath entgegen genommen.
Der Preis ist gestiftet von der IHK Ulm, Film Commission Region Ulm und mit dotiert mit 2.000 € dotiert.

Schülerbiber 2017

Der Schülerjury hat dieser Film am besten gefallen – Obwohl die Entscheidung den Schülern auf Grund der Menge an guten Filmen nicht leicht fiel. Wegen der “Schauspielerischen Leistungen” und der “komplexen und authentischen Charakterentwicklungen” konnten sie sich dann doch auf “Back for Good” einigen. In dem Familiendrama geht es um den C-Promi Angie, ihre Mutter und die kleine Schwester Kiki, welche an Epilepsie leidet.
Der Preis ist gestiftet von der Kreissparkasse Biberach und mit 3.000 € dotiert.

Publikumsbiber 2017

Die Publikumsjury verleiht ihren Biber dem Regisseur Arto Sebastian und seinem Debüt-Spielfilm “Schneeblind”, welches sie als “düsteres und bildgewaltiges Kammerspiel” bezeichnen. Die Jury zeigt sich besonders beeindruckt von den hervorragenden Schauspielerischen Leistungen, der mutigen Kameraführung und der stimmungsvollen Musik. Das Nachkriegsdrama feierte in Biberach seine Welturaufführung und war mit einem entsprechend großen Team anwesend.
Der Preis ist gestiftet von der Biberacher Werbegemeinschaft e.V. und mit 2.000 € dotiert.

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