// 2026

Die Gewinner der 48. Biberacher Filmfestspiele

Herausragende Filme, hochkarätige Gäste und ein Publikum voller Begeisterung: Mit einer glanzvollen Abschlussgala in der Stadthalle Biberach sind am Sonntagabend die 48. Biberacher Filmfestspiele zu Ende gegangen. Die Preisverleihung bildete den festlichen Höhepunkt eines Festivals, das mit seiner künstlerischen Qualität, seiner Vielfalt und einem deutlich erweiterten Rahmenprogramm begeisterte.

Knapp 70 Filme stellten sich in diesem Jahr dem Urteil der Fach-, Publikums- und Jugendjury, die in acht Kategorien ihre Gewinner kürten. Das von dem künstlerischen Leiter Douglas Wolfsperger kuratierte Programm zeigte eindrucksvoll, wie facettenreich und kraftvoll deutschsprachiges Kino ist: Die Filme berührten, überraschten, regten zum Nachdenken an und sorgten für befreiendes Lachen. Persönliche Geschichten trafen auf große gesellschaftliche Fragen, neue filmische Handschriften auf die Werke etablierter Filmschaffender. Die hohe Qualität des Wettbewerbs machte die Auswahl der Preisträger:innen zu einer anspruchsvollen Aufgabe. Noch bis zum Vorabend der Gala sichteten die Jurys Filme.

Fotogalerie // 2026

// Goldener-biber

Von der Stadt Biberach mit 8000 € dotiert.

Zoey & Ben

Der goldene Biber der Biberacher Filmfestspiele geht 2026 an einen Film, der mit seinen Protagonist:innen ungewöhnlich liebevoll und authentisch, lebensnah umgeht. In einer Zeit, in der das Kino immer mehr mit Künstlichkeit überschwemmt wird, entscheidet sich die Jury für Alexander Conrads direkten Blick aufs unverstellt Menschliche. Seine Geduld reicht so weit, dass er sich ganze zehn Jahre lang Zeit nimmt, um dem Heranwachsen seiner Protagonistin zu folgen. „Zoey und Ben“ nähert sich seinen großartigen Charakteren so unmittelbar und empathisch, wie wir es auf der Leinwand selten erlebt haben und gerne öfter sehen würden. Daher geht der Goldene Biber des Jahres 2026 an „Zoey und Ben“.

Über einen Zeitraum von zehn Jahren erzählt ZOEY & BEN aus dem Leben des erfolglosen Schauspielers Ben und seiner Tochter Zoey und begleitet sie durch die Höhen und Tiefen des Lebens.

DE, 2026 | 94 min | Drama | Altersempfehlung 6

DARSTELLER:INNEN Zoe Lara Löhmann, Sebastian Borucki, Franziska Breite, Martin Plass, Nina Alena Ruhz, Luzian Gupta, Anja S. Gläser

REGIE Alexander Conrads | BUCH Alexander Conrads | KAMERA ­Stefan Wagner, Dennis Banemann, Fabian Jansen | ­MUSIK Simon ­Conrads | EDITOR:IN Alexander Conrads | PRODUKTION Alexander Conrads | PRODUZENT:IN ­Alexander Conrads

// Ehren-biber

Adele Neuhauser

Adele Neuhauser steht seit Jahrzehnten auf Theaterbühnen und vor der Kamera – und sie versteht es wie kaum eine andere, ihr Publikum mit Charme, Humor und einer gehörigen Portion Persönlichkeit zu begeistern.

Spätestens mit ihrem Film „Ungeschminkt“, den wir vor zwei Jahren bei den Biberacher Filmfestspielen zeigen durften, hat sie die Biberacherinnen und Biberacher für sich eingenommen. Mit ihrer
besonderen Mischung aus großer Schauspielkunst, feinem Humor und echter Herzlichkeit begeistert sie ihr Publikum – auf der Leinwand ebenso wie im persönlichen Kontakt.

Und genau deshalb ist der Ehrenbiber eigentlich nur die logische Konsequenz: Wer mit so viel Charme, Können und Persönlichkeit für Begeisterung sorgt, hat sich diesen Biber redlich verdient!

Wir freuen uns sehr, Adele Neuhauser mit dem Ehrenbiber der
Biberacher Filmfestspiele auszeichnen zu dürfen.

// Jugend-Biber

Von der Kreissparkasse Biberach mit 3000 € dotiert.

Gropiusstadt – Supernova

Hinter uns liegen spannende Festivaltage und zahlreiche beeindruckende Filme. Unsere Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen. Besonders überzeugt hat uns jedoch die spektakuläre Kameraführung, die Atmosphäre, die den Film eindrucksvoll prägt sowie die Art, wie sensible gesellschaftliche Themen mit feiner Ironie verpackt werden. Abgerundet wird das Ganze durch eine Musik, die die Wirkung der Bilder und der Geschichte auf besondere Weise unterstreicht. Dieser Film hat uns nicht nur unterhalten sondern uns auch zum Nachdenken angeregt. Besonders beeindruckt hat uns die Symbolik der Fremdheit und das daraus resultierende Gefühl des Protagonisten nicht dazu zu gehören, anders zu sein und dennoch nach Verständnis zu suchen. Deshalb geht der Jugendbiberpreis an den Film Gropiusstadt Supernova.

Berlin-Gropiusstadt, eine Plattenbausiedlung am Stadtrand. Am letzten Tag des Jahres stehen drei Jugendliche vor einem Wendepunkt: Tarik erhält einen Brief über seine Abschiebung, Stella eine Zusage für eine Schauspielschule und Luan erwacht aus einem Albtraum, in dem er von beiden zurückgelassen wird. Je mehr er versucht, den Lauf der Dinge auf­zuhalten, desto mehr driftet er selbst ins Abseits.

DE, 2025 | 78 min | Thriller, Drama | Altersempfehlung 16

DARSTELLER:INNEN Mo Issa, Berfin Sönmez, Walid Al-Atiyat, Asad Schwarz, Bryan Kaime Lomuria

REGIE Ben Voit | BUCH Ben Voit | KAMERA Konrad Waldmann | ­MUSIK No Bloom Now | EDITOR:IN Benedikt Strick | PRODUKTION Filmuniver­sität Babelsberg Konrad Wolf

// Publikums-biber

Von der Werbegemeinschaft Biberach mit 2000 € dotiert.

Der unsichtbare Zeuge

Unsere Filme sind in unseren Augen alle auf unterschiedliche Art Gewinner und wir bedanken uns, dass wir diese sehen durften.

Zum Preisträgerfilm:
Spannung, die Story, Handlung, eine Freundschaft ohne Wenn und Aber, die Qualität der schauspielerischen Leistung, die Thematik – all diese eminent wichtigen Aspekte sind im Siegerfilm vertreten. Der Film zeigt einerseits, wie schwierig es ist, einen Mord und gleichzeitig die eigene Umschuld beweisen und andererseits, wie wichtig vorurteilslose und wahre Freunde im Leben sind.Und wie dies, auch mit der entsprechenden Portion Witz gelingt, wird dem geneigtem Publikum im Siegerfilm der Publikumsjury, „Der unsichtbare Zeuge“ gezeigt.

„Der unsichtbare Zeuge“ erzählt von Kodjo, einem jungen Mann aus Togo, der ohne Aufenthaltsgenehmigung in Wien lebt. Eines Nachts wird er Zeuge eines tödlichen Unfalls, kann ihn aus Angst vor Abschiebung aber nicht melden. Als er selbst ins Visier der Behörden gerät, muss er den wahren Täter finden. Ein perfides Katz-und-Maus-Spiel beginnt – denn der Mörder ist ihm längst auf den Fersen.

DE/AT, 2025/26 | 89 min | Thriller | Altersempfehlung 12

DARSTELLER:INNEN Bless Amada, Antonia Moretti, Heino Ferch, ­Robert Stadlober, Adina Vetter

REGIE Alexander Dierbach | BUCH Peter Kocyla | KAMERA Ian Blumers | MUSIK Karwan Marouf | EDITOR:INNathalie Pürzer | ­PRODUKTION itv Studios Germany, EPO Film | PRODUZENT:INNEN Jakob ­Pochlatko, Frederik Hunschede, Jana Kaun | REDAKTION Sebastian Lückel, ­Niklas Wirth, Andrea Boogad-Radatz, Nina Fehrmann-Trautz

// Mittellange-Filme-biber

Von der BKK VerbundPlus mit 3000 € dotiert.

Frutti die Mare

Anna will weg, weg von den Schwestern und ihrem Loser-Freund, weg von dem unbefriedigenden Job als Pizzabotin und den immer gleichen Gästen am Stammtisch des skurril trashigen Kaff-Italieners in ihrer Kleinstadt, wie es sie millionenfach weltweit gibt.

Doch Anna hat sich die falsche Nacht ausgesucht. Vor genau 18 Jahren verschwand Tommy und ward seither nie wieder gesehen. Tommys Geist spukt seither einmal im Jahr durch den Ort und versperrt die Ausfallstraßen.

Die Stunden Annas Abschieds, ihr emotionales Loslassen und ein Streit über Aglio e Alu – oder wie das gottverdammte Spaghetti-Gericht auch heißen mag, sind die Zutaten eines Heimatstreifens an dem Peter Bogdanovich sicher seine Freude gehabt hätte.

Der Gewinnerfilm überzeugt mit pointierten, humorvollen Dialogen, emotional zutiefst ehrlichem Schauspiel und einer handwerklich herausragend Kamera, die den Ort des Geschehens immer wieder in mysteriösen Nebel taucht.

Auch die Ausstattung bleibt im Gedächtnis, wenn der Boden des Dorfitalieners unter den Füßen der Gäste im wahrsten Sinne des Wortes in schwanken gerät – genau wie die Gewissheiten in Annas Leben.

Der Biber für den Mittellangenfilm geht an das Filmteam von Frutti di Mare.

Auf der letzten Schicht vor ihrer Flucht aus der Provinz wird die Pizzabotin Anna von alten Narben und geisterhaften Echos in der Nacht heimgesucht.

AT, 2026 | 50 min | Drama, Komödie | Altersempfehlung 12

Darsteller:INNEN Marlene Hauser, Lukas Walcher, Anna Wagner, Mona Kospach, Clemens Berndorff, Faris Rahoma

­REGIE David Lapuch | BUCH David Lapuch | ­KAMERA Vincent Seidl, Martin Schneider (1AC) | MUSIK Paul Plut | EDITOR:INNEN Vincent Seidl, David Lapuch | PRODUKTION Vincent Seidl, David Lapuch | PRODUZENT:IN Vincent Seidl

// Kurzfilm-biber

Von der IHK Ulm mit 2000 € dotiert.

Dosenmutter

Wiener Schmäh und deftiger österreichischer Humor gehen in dieser Mutter- und Sohn-Geschichte eine herausragende Liaison mit der seit Jahrzehnten geschätzten exzellenten Ausbildung an der Filmakademie Ludwigsburg ein. Alle Studentinnen und Studentinnen, die an dem Film mitgewirkt haben, laufen zu Hochform auf, ihre Namen sollte sich nicht nur der deutschsprachige Film merken. Für diesen rundum überzeugenden Heimatfilm entführen sie auf einen wilden Ritt durch die Filmgeschichte mit einer Prise Suspense von Hitchcock und dem schrägen, irrwitzigen Humor der Monty Pythons. Sie hauchen dem eiskalten Händchen aus der „Addams Family“ ein alternatives Leben ein und verknüpfen dies mit Ideen aus „Alice im Wunderland“. All diese Zutaten kombinieren sie zu einer irrwitzigen Story um den schwierigen Abnabelungsprozess einer übergriffigen Mutter von ihrem mittlerweile verheirateten Sohn, die sinnbildlich steht für ein Land, dem es schwerfällt, sich von den geliebten Beziehungsgeflechten der Vergangenheit zu lösen. 

Der Kurzfilm Biber geht an „Dosenmutter“.

Als Wilhelm beschließt, das Haus seiner verstorbenen Mutter Hildegard zu verkaufen, kehrt sie unerwartet aus dem Jenseits zurück – in Form einer mordlustigen Kaffeedose.

DE, 2026 | 25 min | Horrorkomödie | Altersempfehlung 16

DARSTELLER:INNEN Peter Sikorski, Magdalena Wiedenhofer, Enrico Falcinelli, Tomas Kutinjač, Maria Rebecca Sautter, Elisabeth Findeis

­REGIE Alexander Peskador | BUCH Lorenzo Schicho, Gregor ­Schima, Alex Peskador | KAMERA Anian Krone | MUSIKClemens David Krauß | EDITOR:IN Imanuel Thiele | PRODUKTION Filmakademie Baden-­Württemberg | PRODUZENT:INNEN Paul Hartmann, Nikola Willems, ­Finn-Oliver Walter | REDAKTION Brigitte Dithard (SWR)

// Doku-biber

Von der Firma Liebherr mit 3000 € dotiert.

Die Heilung – Eine Geschichte vom Weitermachen

Unser diesjähriger Gewinnerfilm begleitet zwei Menschen über einen langen, bewegten Zeitraum – von den Hoffnungsmomenten wissenschaftlicher Pionierarbeit an der Schwelle zum weltweiten Erfolg bis hin zu abrupten gesundheitlichen, beruflichen und privaten Wendepunkten.

Was die beiden Regieführenden als Einblick in das Umfeld eines Spitzenforschers angelegt hatten, entwickelt sich zu einer differenzierten Betrachtung über die Kehrseiten von Ehrgeiz, das Auseinanderbrechen von Lebensplänen und die Notwendigkeit, das eigene Leben Schritt für Schritt neu aufzubauen.

Die besondere Stärke dieser Arbeit liegt im tiefen Vertrauensverhältnis zwischen dem Regieteam und seinen Protagonist*innen. Auch in Phasen existenzieller Unsicherheit durch schmerzhafte schicksalshafte Einschnitte bleiben sie nah bei ihren Hauptfiguren, begegnen ihnen mit Respekt und lassen dem Publikum den Raum für ein eigenes Urteil.

Die präzise Montage verdichtet die Ereignisse zu einem Drama von enormer Fallhöhe. Es ist eine atemberaubende Erzählung, die sich ungeschönt vor unseren Augen abspielt – mit überraschenden Wendungen, die nicht nur den Einzelnen, sondern das Gefüge einer ganzen Familie erfassen.

Für dieses reife, handwerklich fundierte und zutiefst menschliche Porträt verleiht die Jury den Doku-Biber 2026 an Marcus Richardt und Lillian Rosa für ihren Film: DIE HEILUNG – EINE GESCHICHTE VOM WEITERMACHEN.

DIE HEILUNG erzählt die unglaubliche Geschichte des charismatischen Wissenschaftlers und Gründers Ingmar Hoerr. Er entdeckt die bahn­brechende mRNA-Impfstofftechnologie, kämpft jahrelang gegen Insolvenz und Zweifler und überlebt nur knapp, als ihm während der Covid-Pandemie eine gewaltige Aufgabe übertragen wird. Ein Film über große Visionen, Erfolge, Niederlagen und Neuanfänge.

DE, 2026 | 83 min | Dokumentarfilm | Altersempfehlung 0

DARSTELLER:INNEN Ingmar Hoerr, Sara Hoerr, Katalin Karikó, Florian von der Mülbe, Wolfgang Klein, Jelena Galojan, Erik Stuller

REGIE Marcus Richardt, Lillian Rosa | BUCH Marcus Richardt, ­Lillian Rosa | KAMERA Harald Schmuck | MUSIK Frank Schreiber | EDITOR:INNEN Mechthild Barth, Martin Lehnert, Alfredo Castro | PRODUKTION FAVO Film GmbH | PRODUZENT:INNEN Marcus Richardt, ­Lillian Rosa

// Debüt-biber

Vom Landkreis Biberach mit 3000 € dotiert.

Der Debutfilm von Caren Wuhrer „LORD“ hat uns auf vielen Ebenen gefangen genommen und überzeugt. Vor allem aber war die Hauptrolle von Lina Isabel Sturm verkörpert eine Leistung, die trotz einer Fülle von starken Darstellerinnen auch in den anderen Filmen aussergewöhnlich ist.
Die verschiedenen Themen des Films werden uns auf einer Reise, die wir durch die Handlung mit der Hauptdarstellerin unternehmen, emotional und filmisch erzählt. Die Kraft der Hauptfigur, die dennoch auch grösste Verletzlichkeit mit einschliesst, überzeugt so weit, dass bei allen real existierenden Problemen die Hoffnung auf eine Zukunft glaubwürdig erscheint.
Die Beziehung von Lord zu ihrem Vater und zur alten Betty sind differenziert und facettenreich und faszinieren ebenso wie ihre äusserliche und innerliche Entwicklung.
Caren Wuhrer führt uns überzeugend in die von ihr geschriebene und inszenierte Welt und wir wissen den Debutbiber bei ihr in besten Händen und freuen uns auf nächste Filme.

Am Hamburger Stadtrand prallen zwei Unsichtbare aufeinander. Als die perspektivlose Lord (17) der lebensmüden Betty (78) das Leben bewahrt, öffnet sich für beide eine Tür. Zwischen Misstrauen und Nähe entsteht ein leises Bündnis gegen Unsichtbarkeit, Armut und Resignation. LORD erzählt von (Un-)Würde im Prekären und zwei weiblich gelesenen Personen, die in Solidarität Halt und Perspektive finden.

DE, 2026 | 117 min | Drama | Altersempfehlung 12

DARSTELLER:INNEN Lina Isabell Sturm, Christine Korfant, Bardo ­Böhlefeld, Naomi Michaela Douo, Canan Samadi, Kailas Mahadevan

REGIE Caren Wuhrer | BUCH Caren Wuhrer | KAMERA Felix ­Tonnat | MUSIK Rike Huy | EDITOR:IN Maxi Willmann | PRODUKTION ­MÄKSMY Films | PRODUZENT:IN Markus Mayr | REDAKTION Ira Neukirchen

// Fernseh-biber

Vom Autohaus Rapp mit 3000 € dotiert.

Der unsichtbare Zeuge

„Jeder gute Krimi ist wie ein U-Boot.“ Ein Satz des Kriminalschriftstellers Raymond Chandler, legendär als Erfinder des Privatdetektivs Philip Marlowe. U-Boot bezieht sich auf Stil und Inhalt, meint die oft klaustrophobische Spannung und die Chance, eine Krimistory zu nutzen, um gesellschaftlich relevante Fragen zu stellen.

Dieser Film bedient Beides – mit emotionaler Dichte, brisanten sozialpolitischen Aspekten, filmästhetischer Stringenz, prägnanten Dialogen und authentischen Charakteren. Er ist mutig nicht allein in der Zeichnung fremdenfeindlicher Tendenzen, sondern ebenso in der Aufdeckung von fatalem Machtmissbrauch in der Polizeiarbeit. Was mit einer Affaire beginnt, wird zu einer Folge bewusster mörderischer Taten mit Auswirkungen weit über das Individuelle hinaus. Der Biber für den besten Fernsehfilm 2026 verleihen wir an „Der unsichtbare Zeuge“.

„Der unsichtbare Zeuge“ erzählt von Kodjo, einem jungen Mann aus Togo, der ohne Aufenthaltsgenehmigung in Wien lebt. Eines Nachts wird er Zeuge eines tödlichen Unfalls, kann ihn aus Angst vor Abschiebung aber nicht melden. Als er selbst ins Visier der Behörden gerät, muss er den wahren Täter finden. Ein perfides Katz-und-Maus-Spiel beginnt – denn der Mörder ist ihm längst auf den Fersen.

DE/AT, 2025/26 | 89 min | Thriller | Altersempfehlung 12

DARSTELLER:INNEN Bless Amada, Antonia Moretti, Heino Ferch, ­Robert Stadlober, Adina Vetter

REGIE Alexander Dierbach | BUCH Peter Kocyla | KAMERA Ian Blumers | MUSIK Karwan Marouf | EDITOR:INNathalie Pürzer | ­PRODUKTION itv Studios Germany, EPO Film | PRODUZENT:INNEN Jakob ­Pochlatko, Frederik Hunschede, Jana Kaun | REDAKTION Sebastian Lückel, ­Niklas Wirth, Andrea Boogad-Radatz, Nina Fehrmann-Trautz

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